Die
Ursprünge
des
Konzerns

Der Ursprung der von Pierre und Bernard FRANCOIS 1980 mit einem anfänglichen Produktionsvermögen von 1000 Paletten pro Tag gegründeten Gesellschaft PALLETERIES FRANCOIS liegt in dem Erwerb des Sägewerks BERTRIX.  Kurz danach folgte der Bau eines Sägewerks in RODANGE (Großherzogtum Luxemburg).

Vue aerienne

Die Nähe und die Anforderungen des größten Kunden in jeder Hinsicht (Technik, Qualität, Disziplin bei der rechtzeitigen Beschaffung) erklären den frühzeitigen Erfolg des Unternehmens.

Aufgrund dieser günstigen Umstände und den daraus zu schließenden Wachstumsperspektiven öffnete FRANCOIS das Kapital der Gesellschaft für drei neue Aktionäre aus dem Umfeld der Familie. Diese Verbindung ermöglichte 1997 bedeutende Investitionen, durch die das Produktionsvermögen auf  den aktuellen Stand von 12.000 Paletten pro Schicht erhöht werden konnte. Damit ist Paletteries François der größte Hersteller von Holzverpackungen Belgiens. Kurz darauf wurde die Gesellschaft GENPACK mit dem Ziel der Herstellung von Großserien für Papphülsen.

Gleichzeitig führt Paletterie François mit dem Bau einer 2000 KW-Heizung mit automatischer Feuerung ein Programm zur energetischen Verwertung der Holzreste (Späne, Verpackungsreste...) ein. Die produzierte Wärmeenergie dient einerseits der Beheizung von Gebäuden und andererseits der Spannungszuführung für die Trockenräume der Paletten. Diese waren im Rahmen der Pflanzenschutzbehandlung der EURO-Paletten unerlässlich geworden.

Die Paletterie François ist stets auf die Fächerung ihrer Aktivitäten und den Fortbestand ihres Cash Flows bedacht. 2004 wird in Zusammenarbeit mit der Intercommunale IDELUX eine Untersuchung eingeleitet, was zum zweiten Standbein der Entwicklung werden sollte: ein Heizkraftwerk, das mit Holzabfällen aus den 55 Sammelstellen der Provinz Luxemburg gespeist wird. Dieses Kraftwerk mit einer Produktionskapazität von 2,5 MW Elektrizität und 5 MW Wärme. Diese neuen Aktivitäten wurden innerhalb der Gesellschaft RECYBOIS zusammengefasst, in der die François-Gruppe 55% des Kapitals hält und die Geschäftsleitung stellt.

Um die Vielfalt und Ausweitung ihrer Aktivitäten durch die Entwicklung von mit diesen beiden Basisbereichen verbundenen Nischen zu sichern, fasst die FRANCOIS-Gruppe 2006 im Fuß in der Logistik und organisiert europaweit das Sammeln von Verpackungen und deren Recycling.  In diesem Sinne erwirbt die Gruppe ein 13.000 m² großes Gebäude sowie ein Gelände von mehr als 4 Hektar neben den eigenen Anlagen. Zur Stärkung der logistischen Aktivität der Gruppe hat diese Anfang Oktober 2009 eine in Chauny (Frankreich) ansässige Firma aufgekauft, die sich auf diesen Bereich spezialisiert hatte.

Die gewerblichen Anlagen der FRANCOIS-Gruppe sind über eine Fläche von mehr als 14 Hektar verteilt.

Zudem bemüht sich die Gruppe ständig, die Leistung ihrer Aktivitäten zu verbessern und das Wissen im Bereich der Kraft-Wärme-Kopplung zu nutzen. Zu diesem Zweck gründete die Gruppe zusammen mit einem luxemburgischen Partnerunternehmen (LuxEnergie) eine Gesellschaft (KIOWATT), deren Aufgabe in der Erzeugung von Energie durch Kraft-Wärme-Kopplung liegt.

Nach 30-jährigem Bestehen stellt die FRANCOIS-Gruppe einen integrierten und aktiven Industriekonzern der Holzindustrie Walloniens und der erneuerbaren Energie dar.  Mithilfe eines Personalbestands von ca. 160 Mitarbeitern kann die Gruppe seit ihrer Gründung eine ständige und dauerhafte Entwicklung nachweisen.